Bei Wind und Wetter unterwegs mit der Regenjacke
Regenjacken sind für die nasskalte Jahreszeit gemacht und dienen zum Schutz vor Regen. In der Umgangsprache werden Regenjacken häufig mit Windjacken verglichen bzw. gleichgesetzt, dieser Vergleich ist aber sehr ungenau. So schütz eine Windjacke den Träger vor Wind und ist ganz sicher winddicht, aber sie muss deshalb nicht gleich wasserabweisend und wasserdicht sein, dagegen ist die Regenjacke, die wasserdicht ist, immer windabweisend. Im Alltag sind überwiegend beide Aspekte vereint, so dass eine Regenjacke nicht nur wasser-, sondern auch winddicht ist und somit der Begriff Windjacke auch für die Regenjacke angewandt werden kann. Damit die Regenjacke auch wasserdicht ist, wird auf verschieden Materialen zurück gegriffen, vor allem auf Polyamid und Nylon, aber auch Regenjacken aus Oilskin, die zu ihrer Wetterbeständigkeit noch atmungsaktiv sind, werden seit über 100 Jahren verwendet. Heute wird an immer modernen Materialen geforscht und die Regenjacke mit immer neueren und besseren Stoffen hergestellt.
Sie sind nicht nur wasserfest und windundurchlässig, sondern auch noch atmungsaktiv und erlauben ihrem Träger auch bei Regen und Wind körperlich anstrengende Arbeiten zu leisten. Im Design ist die Regenjacke heute viel vielfältiger als noch vor einigen Jahren, trotz der Vielfalt ist der Grundschnitt der Jacken gleich geblieben. Sie bestehen aus einer dünne Jacke, die mit Reißverschluss verschlossen wird und haben eine Kapuze, die teilweise in den Kragen der Jacke integriert wurde. Eine Sonderform der Regenjacke ist die Schlupfjacke, die keinen durchgehenden Reißverschluss besitzt, sondern nur einen, der bis zur Mitte geht.