Blockhäuser

Blockhäuser bestehen aus übereinander geschichtete Balken oder Baumstämmen und wurden speziell für Gebiete entwickelt, in den die Temperaturen recht niedrig sind. Für Blockhäuser werden lange gerade Stämme ausgewählt, die nur provisorisch behandelt werden und so ihre natürliche Form behalten. Für die Verarbeitung von Blockhäusern wird in je nach Land, eine andere Holzart verwendet. So bauen die Russen und Finnen ihre Häuser aus Kiefer, die Schweizer bevorzugen die Weißtanne und die Österreicher Tanne oder Fichte. Holz ist ein Material was keine zusätzliche Isolierung der Wände erfordert. Denken Sie bei der Planung daran, dass Holz ein immer arbeitendes Material ist. Dies gilt insbesondere für den Einbau von Rohren und deren Gelenkstücke.

Die Pflege der Blockhäuser ist recht einfach. Sie sollten nur aller 5 - 15 Jahre einen neuen Fassadenanstrich vornehmen, wobei die Witterungsseite mehrmals gestrichen werden sollte. Um den Sockelbereich des Hauses vor Regenwasser u.ä. zu schützen, hat sich die Variante eines Schotterbettes, das 50 cm breit ist und um das Haus herum führt, als sehr effektiv erwiesen. Sie können jedoch auch die chemische Variante wählen. Für Blockhäuser gelten dieselben Brandschutzklassen wie bei anderen Häusern. Da zum Beispiel Kieferbalken von Natur aus recht gut gesättigt sind besteht die Gefahr eines starken Brandes nicht, sie schmoren eher langsam durch. Blockhäuser sind nicht nur gut geeignet um Energie zu sparen, sie bleiben zudem viele Jahrzehnte erhalten, vorausgesetzt sie sind solide gebaut und richtig gepflegt. Zusammenfassend kann man sagen, Blockhäuser sind eine beständige Investition und unterliegen ebenso wie Häuser anderer Bauart den Preissteigerungen.

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