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KFW 55
Heutzutage sich seinen Traum vom eigenen Eigenheim zu erfüllen ist schwieriger denn je. Noch nie musste man sich über so viele Sachen Gedanken machen wie heute. Die gesetzlichen Grenzregelungen in allen Bereichen nehmen stetig zu. Ressourcen werden immer teurer. Eine der wichtigsten Fragen, die geklärt werden müssen, ist die Frage der Energieversorgung des zukünftigen Eigenheims. Dabei ist man natürlich auch an gewisse Standards gebunden. Eines dieser Standards ist der Energiestandard KfW 55. Hierbei werden Grenzwerte festgelegt, die das Haus nicht überschreiten darf. Zum Beispiel ist in einem solchen Energiestandard geregelt wieviel Energie das Haus verlieren darf. Ein KfW 55 Effizienshaus darf einen jährlichen Energieprimärbedarf und einen Wärmeverlust von maximal 55 % der EnEV2007 Werte haben. Beim Primärenergiebedarf handelt es sich um den Energiebedarf für Warmwasser und Heizung. Hier mit eingerechnet ist auch der Energieverlust, welcher beim Transport zum Haus selber entsteht.
EnEV2007 steht für die Energieeinsparverordnung, die am 1. Oktober 2007 in Kraft getreten ist. Diese Verordnung ist ein wichtiger Teil des deutschen Baurechts und somit Pflicht für alle Hausbauer in Deutschland. Um diese sich ständig ändernden Verordnungen einzuhalten bedarf es einer deteillierten Planung schon weit vor Beginn des eigentlichen Baus. Der passende Mix aus geeigneter Wärmedämmung und Heizanlage ist nicht einfach zu finden. Man sollte deshalb in diesem Thema durchaus einen Experten zu Rate ziehen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Denn eines ist klar. Ist das Haus einmal gebaut, führen nachträgliche Änderungen zu enormen Kosten.
Fertighäuser
Fertighäuser werden nicht vor Ort “Stein auf Stein” gemauert, sondern in einem Werk vorgefertigt, an den Bauplatz geliefert und dann vor Ort montiert. Statt “massiver” Bautechniken werden bei Fertighäusern die Holzrahmen-, die Holztafel- oder die Skelettbauweise verwendet. Gängige Bauausführungsvarianten sind das Bausatzhaus, bei dem die Montage der angelieferten Bauelemente weitestgehend durch den Bauherrn selbst erfolgt, das Ausbauhaus, bei dem der Bauherr lediglich den Innenausbau vornehmen muss und das schlüsselfertige Haus. Hier bleiben dem Bauherrn nur noch Restarbeiten zu erledigen, wie etwa die Verlegung von Bodenbelägen oder Tapezierarbeiten. Allerdings ist der Begriff “schlüsselfertig” nicht einheitlich festgelegt, Unterschiede zwischen den Anbietern sind also möglich.
Ein Vorteil von Fertighäusern ist, dass der Aufbau am Bauplatz erheblich schneller erfolgt und dadurch weniger Feuchtigkeit in den Bau eindringen kann. Die durch die industrielle Vorfertigung erzielten Lohnkosteneinsparungen ermöglichen dem Bauherrn einen günstigeren Bau oder aber auch eine hochwertigere Bauausführung, zum Beispiel im Bereich der Wärmedämmung. Ebenfalls positiv ist, dass der Bauherr mehr Planungssicherheit gewinnt, weil teure und zeitintensiv zu behebende Überraschungen am Bau durch die standardisierte Vorfertigung weit seltener auftreten. Andererseits bieten eben diese kostensenkenden Standardisierungen weniger Möglichkeiten, die individuellen Vorstellungen des Bauherrn umzusetzen. Inzwischen verliert dieser Nachteil jedoch allmählich seine Bedeutung, da die Anbieter mithilfe eigener Architekten immer besser auf Kundenwünsche reagieren können. Ein weiterer Nachteil ist, dass Fertighäuser einen höheren Wertverlust als konventionelle Haustypen aufweisen. Dies ist vor allem bei älteren Bauten der Fall.
Fertighaus aus Holz
Wenn Sie sich den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen möchten, sollten Sie vielleicht die Möglichkeit in Betracht ziehen, sich für ein Fertighaus aus Holz zu entscheiden. Diese Häuser haben viele Vorteile. Zum einen sind Fertighäuser aus Holz optisch sehr ansprechend, sie passen in fast jede Umgebung, innen ist die Atmosphäre herrlich gemütlich. Desweiteren sind die Bauzeiten für diese Häuser relativ kurz, denn die Wände sind bereits beim Hersteller vorgefertigt, teilweise wurden Kabel und ähnliches bereits mit eingebaut. Die fertigen Wänden brauchen nur noch auf der Baustelle zusammengefügt werden.Bei der Auswahl eines Fertighauses aus Holz sollten Sie eng mit der Firma, die dieses Haus produziert, zusammenarbeiten. Vor dem Bau kann man nämlich ein solches Haus ganz individuell erstellen lassen und nach eigenen Wünschen fertigen lassen. Die jeweilige Baufirma wird Sie gern beraten. Auch das Aussehen der Außenfassade kann bei Fertighäusern aus Holz sehr unterschiedlich sein, auch hierbei kann man dem Haus seine ganz persönliche Note erteilen.
Von einfacher Naturfarbe des Holzes bis hin zum gewünschten Farbanstrich ist so ziemlich alles möglich. Moderne Holzhäuser erfüllen auch die Brandvorschriften. Das Vorurteil, dass diese Häuser schneller abbrennen würden, ist völlig unbegründet. Fertighäuser aus Holz stehen anderen Häuserarten heutzutage qualitativ in nichts nach. Voraussetzung ist jedoch, dass Planung und Bau professionell ausgeführt werden. So wird man ein wunderschönes Haus haben, das höchsten Ansprüchen genügt.