Tagesgeldvergleich
Tagesgeldkonten rückten gerade vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise und den damit verbundenen Verwerfungen an den Aktien- und Anleihenmärkten wieder in den Fokus vieler Anleger. Gerade die erhöhte Einlagensicherheit durch die Garantie der Bundesregierung machte Tagesgeldkonten wieder attraktiver, nachdem - aufgrund einiger Bankenpleiten - viele Anleger bereits große Angst um ihre Tagesgelder hatten. Nun sind Tagesgeldkonten in Punkto Ausfallsicherheit jedoch fast mit Bundesanleihen zu vergleichen, sodass faktisch kein Ausfallrisiko besteht. Bei der Auswahl des Tagesgeldkontos sollte man dennoch sorgsam vorgehen. So greift die Garantie der Bundesregierung beispielsweise nicht für Banken, die ihren Sitz im Ausland haben. Diese landen beim Tagesgeld Vergleich zwar unter Renditegesichtspunkten oft ganz oben, bieten aber meistens geringere Einlagensicherheit.
Dabei haben sich die Renditen in den letzten Monaten deutlich verändert. Während so mancher Tagesgeldvergleich vor einem halben Jahr noch Renditen von über 5 Prozent listete, kommen die besten Angebote von deutschen Banken heute kaum noch über die 4 prozentschwelle hinweg. Viele Banken landen selbst mit Zinssätzen von 2,5 Prozent beim Tagesgeldvergleich noch relative weit oben. Allerdings sollten sich Anleger von den scheinbar stark gefallenen Renditen nicht einschüchtern lassen. So liegen die Zinsen für Sparbücher beispielsweise noch deutlich unter dem Niveau der Tagesgeldzinsen. Außerdem lässt sich die Rendite mit einigen Tricks optimieren: Angebote, bei denen die kontoführende Bank keine Gebühren erhebt und die Zinsen monatlich gutschreibt, sind beispielsweise besonders rentabel, da der Zinseszinseffekt sehr hoch ist.